Bil på motorväg. Foto: Nick Näslund/Sveriges Radio
Sicher für Pkw - für Motorradfahrer allerdings ein Problem (Foto: Nick Näslund/Sveriges Radio)
Studie der Verkehrsbehörde

Trennzaun rettet Leben

Der Ausbau von getrennten Fahrstreifen auf den Europastraßen in Schweden könnte 130 Leben retten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Verkehrsbehörde gemeinsam mit dem Automobilclub „Motormännen.“

 Keine Maßnahme wäre effektiver als auf den gefährlichsten 2.000 Straßenkilometern die Fahrbahnen durch einen Drahtseilzaun zu trennen, so der Vorsitzende von „Motormännen“ im Schwedischen Fernsehen. Die Verkehrsbehörde hat in den letzten Jahren zahlreiche Strecken auf diese Weise mit wechselnden Überholspuren ausgebaut.

Verkehrsministerin Anna Johansson sagt dazu, dass die Trennzäune ein wichtiges Mittel seien, aber dass man sich auch andere Lösungen ansehen müsse. Die Zahl der Verkehrstoten hat sich in Schweden in den letzten knapp 20 Jahren fast halbiert. Waren 1997 noch 511 Personen ums Leben gekommen, wurden im Vorjahr lediglich 264 Verkehrstote gezählt.

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