Der Gävlebock (Foto: Pernilla Wahlman / TT)
Jedes Jahr stellt man sich in Gävle vor allem die Frage: Wann wird er brennen? (Foto: Pernilla Wahlman / TT)
Weihnachtstradition

Der Gävlebock soll weg

Der Ur-Schöpfer des weltberühmten Weihnachtsbockes aus Gävle ist sich seines Werkes überdrüssig.

Der größte Strohbock der Welt, der jedes Jahr im mittelschwedischen Gävle errichtet wird, verdankt seinen Ruhms größtenteils der Tatsache, dass er fast alljährlich vor Weihnachten Brandstiftern zum Opfer fällt. Stig Gavlén, der vor 48 Jahren die Idee zu dem überdimensionalen „Gävlebocken“ hatte, schreibt nun in einem Leserbrief an die Lokalzeitung Gefle Dagbladet, dass es nun genug sei. Es gebe viele die fänden, dass die Bock-Brände gute PR seien für Gävle. Wenn aber PR nur auf Brandstiftung beruhe, dann sei das nicht richtig, so Gavlén. Zu seinem 50-jährigen Bestehen in zwei Jahren solle der Bock endgültig begraben werden, findet der Schöpfer.  

Es kann jedoch stark bezweifelt werden, dass das städtische Bock-Komitee bis dahin mit Gavlén einer Meinung sein wird.

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