Mahmud Abbas.
Er freut sich über die Unterstützung aus Schweden: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. (Foto: Majdi Mohammed/TT)

König schickt Glückwünsche nach Palästina

Als erster europäischer Monarch hat der schwedische König Carl XVI Gustaf Palästina zum Nationalfeiertag gratuliert.

Das Staatsoberhaupt Schwedens schickte einen entsprechenden Brief an den Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Dieses Schreiben wurde in Israel von verschiedenen Seiten kritisiert. Der Königliche Hof erklärte dazu, bei den Glückwünschen handele es sich um eine Routineangelegenheit. Man schicke allen Ländern Glückwunschtelegramme zu ihren Nationaltagen. Auch Außenministerin Margot Wallström wies bei einem Treffen mit ihren EU-Amtskollegen in Brüssel die israelische Kritik zurück. „So macht man das einfach, wenn man einen Staat anerkannt hat“, sagte Wallström. Gleichzeitig betonte die Ministerin, Schweden habe keine Pläne, eine eigene Botschaft in Palästina zu eröffnen. Man werde alle Fragen weiterhin vom Generalkonsulat in Jerusalem aus behandeln.

Die rot-grüne schwedische Regierung hatte im Oktober als erstes Land der Europäischen Union den Staat Palästina anerkannt. Dies führte zu heftiger Kritik von Seiten Israels.

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