Utländska flygplan kränkte svenskt luftrum. Foto: TT Nyhetsbyrån.
Immer wieder drängen ausländische Militärjets in den schwedischen Lauftraum ein (Foto: TT Nyhetsbyrån)

Schon wieder Luftraumverletzung in Schweden

Eine Verletzung schwedischen Luftraums hat erneut für Aufsehen gesorgt.

Wie das schwedische Militär bekanntgab, drang am Samstag ein französisches Militärflugzeug in das Hoheitsgebiet Schwedens ein. Nähere Angaben machte der Militärsprecher nicht. Die Tageszeitung „Expressen“ hatte zuvor gemeldet, bei dem Flugzeug handele es sich um eine russische Maschine.

Stefan Ring, Experte von der Militärhochschule in Stockholm, erklärte dazu, die Franzosen seien wohl aus Versehen in den Luftraumeingedrungen. Während des Kalten Krieges, so Ring, hätte die Nato den schwedischen Luftraum auch öfters verletzt als die Sowjetunion.

Gleichzeitig setzte er den Vorfall in Verbindung mit dem gespannten Verhältnis des Westens zu Russland. Dieses habe zu einer allgemein gesteigerten Aktivität im Luftraum über der Ostsee geführt.

Erst im September waren nach Angaben der schwedischen Regierung zwei russische Flugzeuge in der Nähe von Öland in den schwedischen Luftraum eingedrungen. Der damalige Außenminister Carl Bildt nannte den  Vorfall „die schwerste russische Luftraumkränkung während meiner Amtszeit“. Die russische Regierung hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

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