En person använder en dosa till sin internetbank. (Foto: Christine Olsson/Scanpix)
Kreditkartenbetrug ist die häufigste Form von Netzkriminalität in Schweden (Foto: Christine Olsson/Scanpix)

Abzocke im Netz immer größeres Problem

An einem durchschnittlichen Tag werden in Stockholm rund 100 Fälle von Internetbetrügereien angezeigt.

Wie Anders Olofsson vom Nationalen Zentrum gegen Betrug erklärte, reichten die Ressourcen der Polizei bei weitem nicht. Das Zentrum war im vergangenen Jahr eingerichtet worden mit dem Ziel, die Aufklärungsrate bei Internetbetrug zu verbessern. Es untersteht der Stockholmer Polizei. Bislang hat sich seine Arbeit jedoch noch nicht in Zahlen niedergeschlagen. Lediglich 10 Prozent aller in Schweden angezeigten Betrugsfälle konnten bislang aufgeklärt werden.

Laut Olofsson sind Kreditkarten- und Anzeigenbetrug sowie Identitätsklau die häufigsten Formen der Netzkriminalität. Aber auch das sogenannte „Romance Scamming“, also die Abzocke durch vermeintliche Liebhaber, sei ein immer größeres Problem. „Hier ist die Dunkelziffer besonders hoch, weil die Betroffenen sich schämen“, erklärte Olofsson gegenüber der Zeitung „Dagens Nyheter“.  

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