Pekar ut bistånd till Asien, stödet till Världsbanken och FN:s vaccinprogram som exempel. Foto: Fredrik Sandberg/ TT.
Entwicklungshilfeministerin Isabella Lövin von den Grünen (Foto: Fredrik Sandberg/ TT.

Regierung kürzt Entwicklungshilfe

Die schwedische Regierung wird die Entwicklungshilfegelder im kommenden Jahr um rund 140 Millionen Euro verringern.

In einem Interview mit der Tageszeitung „Svenska Dagbladet“ sagte Entwicklungshilfeministerin Isabella Lövin von den Grünen, man werde vor allem bei den Zuschüssen für die Vereinten Nationen und bei den Hilfsgeldern für asiatische Länder sparen. Als Beispiel nannte Lövin die UN-Impfprogramme. „Man kann sich fragen, ob Schweden in diesem Bereich so viel Geld geben muss“, erklärte die Ministerin.

Gleichzeitig verteidigte Lövin den umstrittenen Beschluss, Gelder aus der Entwicklungshilfe für die Aufnahme von Flüchtlingen in Schweden zu verwenden. Dieser Schritt sei nicht als langfristige Lösung gedacht. Eine Sprecherin der Grünen ergänzte dazu, die Haushaltslage sei im Moment besonders angespannt. Außerdem kämen sehr viele Asylbewerber nach Schweden.

Noch in der Opposition hatten die Grünen die bürgerlich-liberale Regierung von Ex-Ministerpräsident Reinfeldt dafür kritisiert, Entwicklungshilfegelder für die Flüchtlingsbetreuung in Schweden zu verwenden.  

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