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Asyl statt Entwicklungshilfe

Publicerat torsdag 20 november 2014 kl 11.17
"Ernsthafte Folgen für Entwicklungshilfe"
(1:09 min)
More people are expected to apply for asylum in Sweden next year. Photo: Maja Suslin/TT
Über 100.000 Asylbewerber werden für nächstes Jahr erwartet (Foto: Maja Suslin/TT)

Kein anderes EU-Land streicht so viel Entwicklungshilfe wie Schweden, um die Aufnahme von Asylbewerbern zu finanzieren.

Im vergangenen Jahr verwendete Schweden 12 Prozent der Gelder, die ursprünglich für internationale Entwicklungshilfe eingeplant waren, zeigt der neue AidWatch-Bericht, der jährlich von Entwicklungsorganisationen erstellt wird. Auch andere EU-Länder wie Frankreich, Deutschland oder Dänemark fahren die Entwicklungshilfe zurück, um Asylkosten im eigenen Land zu finanzieren. Schweden verwendet von allen EU-Ländern aber den größten Anteil, so der Bericht.

„Dies wird ernsthafte Folgen für internationale Hilfseinsätze haben, wenn Investitionen in Demokratiearbeit, Schulen oder Gesundheitswesen in Entwicklungsländern wegfallen“, sagte Martin Vogel von der Schwedischen Kirche dem Schwedischen Rundfunk.

Mit dem neuen Haushaltsentwurf plant die rot-grüne Regierung weitere Einschnitte bei den Entwicklungsgeldern. Für das nächste Jahr werden etwa 800 Millionen Euro für die Aufnahme von Flüchtlingen in Schweden eingeplant.

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