Sidas Medien- und Kulturarbeit kritisiert

Die Entwicklungshilfeorganisation Sida hat eine falsche Strategie bei der Unterstützung von Kultur- und Medienprojekten in der Dritten Welt. Diese Kritik haben Wirtschaftsprüfer nach der Untersuchung der Jahresberichte von Sida aus den vergangenen Jahren geäußert. Die Armut in den betroffenen Ländern sei nicht ausreichend untersucht worden und Sida hätte zudem zu stark auf regierungsnahe Projekte gesetzt. Die Leiterin der Abteilung Kultur und Medien, Lena Johansson, wies die Kritik zurück. Sie wolle sich jedoch dafür einsetzen, in der Zukunft deutlichere Kriterien für die Kulturarbeit in Entwicklungsländern zu entwerfen. Sida hat die Kultur- und Medienarbeit in Entwicklungsländern seit dem Jahr 2000 mit umgerechnet 110 Millionen Euro unterstützt.

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