Urteil in Diskriminierungsprozess

Das Oberlandesgericht Svea hat die Diskriminierung zweier lesbischer Frauen bestätigt, die im Jahre 2003 eines Restaurants verwiesen worden waren, weil sie sich öffentlich geküsst hatten. In der ersten Instanz war das Amtsgericht der Sicht des Restaurantbesitzers gefolgt. Dieser hatte angeführt, es sei nicht zu beweisen, dass er die beiden Frauen wegen ihrer sexuellen Neigungen aus dem Lokal gebeten habe. Die zweite Instanz entschied zugunsten der Frauen und verhängte eine Schadensersatzzahlung von umgerechnet 5300 Euro für den Restaurantbesitzer. Dieser hätte nicht beweisen können, dass es objektive Gründe für die Verweisung der beiden Frauen gegeben habe, so die Begründung des Oberlandesgerichts.

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