Lebensmittel noch immer belastet

19 Jahre nach der Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl sind in mehreren EU-Ländern zahlreiche Nahrungsmittel wie Wildfleisch und Waldpilze hoch radioaktiv belastet, bestätigte die EU-Kommission. Dies gelte selbst in Regionen Europas, die weit von Tschernobyl entfernt liegen. In Schweden, Finnland, Litauen, Deutschland, Österreich, Italien und Polen werde bei Wildfleisch, wild wachsenden Beeren, Wildpilzen und einigen Fischarten zuweilen eine Belastung mit Caesium 137 erreicht, die weit über der zulässigen Höchstgrenze liege. Die radioaktive Belastung bestimmter Produkte werde in den kommenden Jahrzehnten nicht nennenswert zurückgehen. Der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel müsse deshalb noch viele Jahre eingeschränkt bleiben.

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