Alternativer Nobelpreis wieder ins Außenamt

Der Right Livelihood Award – auch als Alternativer Nobelpreis bezeichnet – darf im nächsten Jahr wieder am schwedischen Außenamt vergeben werden.

Dies berichtet das Schwedische Fernsehen am Montag. Als der diesjährige Preis an den umstrittenen Whistleblower Edward Snowden im September bekannt gegeben wurde, hatte die damalige bürgerliche Regierung und Außenminister Carl Bildt mit starker Kritik reagiert. Der Preis wird in diesem Jahr entsprechend nicht in den Räumen des Außenamts vergeben.

Stattdessen wird die Preisverleihung am heutigen Montag im schwedischen Reichstag abgehalten. Alan Rusbridger, Redakteur des Guardian, ist einer der Preisträger, der für seine Berichterstattung über die NSA-Affäre geehrt wird.

Weitere Preisträger sind Asma Jahangir aus Pakistan, Basil Fernando und die Asian Human Rights Commission für ihren Einsatz für die Menschrechte.

Bill McKibben und Internetseite 350.org erhalten die Auszeichnung für ihre Informationsarbeit zum Klimawandel.

Edward Snowden selbst bleibt der Veranstaltung fern und verfolgt sie über Videokonferenz.

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