Schäden im Eingansbereich des Rechtszentrums in Malmö  (Foto: Anton Kalm/Sveriges Radio )
Schäden im Eingansbereich des Rechtszentrums in Malmö (Foto: Anton Kalm/Sveriges Radio )
Kriminalität

Sprengstoffattentat beeinflusst Gerichtsverhandlungen

Sämtliche Verhandlungen am Amtsgericht Malmö müssen in Folge des Sprengstoffattentats von Sonntagnacht verlegt werden.

Die Explosion hat große Schäden am Eingang zum Gericht verursacht. Teile der Decke sind heruntergestürzt, Fensterscheiben sind zu Bruch gegangen. Die geplanten Gerichtsprozesse werden nun für mindestens zwei Wochen in anderen Räumlichkeiten in Malmö und Umgebung stattfinden müssen. Laut der Leiterin des Amtsgerichts, Eva Wendel Rosberg, rechne man derzeit aber nicht damit, dass Gerichtsverhandlungen eingestellt oder verzögert werden müssten.    

In der Nacht zum Montag war ein Sprengsatz vor dem Eingang des Rechtszentrums in Malmö explodiert, in dem neben dem Amtsgericht auch die Polizei und die Staatsanwaltschaft ihren Sitz haben. Die Polizei hat noch keine Verdächtigen festgenommen, auch hat sich noch niemand zu dem Anschlag bekannt.

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