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Internationaler Antibiotika-Gipfel fordert bessere Zusammenarbeit

Einheitliches System zur Bekämpfung von Multiresistenz
2:18 min
En hand som håller i piller.  Foto: Martinak15/Flickr/http://bit.ly/1H8YRMd/CC BY 2.0
Der Griff zum Antibiotikum hilft längst nicht immer (Foto: Martinak15/Flickr/http://bit.ly/1H8YRMd/CC BY 2.0)

Regierungsvertreter aus 30 Ländern haben bei der internationalen Antibiotika-Konferenz in Stockholm über Maßnahmen zur Bekämpfung multiresistenter Bakterien beraten. Herausgestellt hat sich einmal mehr, dass jedes Land seinen ganz eigenen Umgang damit hat – was sich global negativ auswirkt, warnen Experten.

Kontrolle und Informationssysteme – so lautet das Thema der Konferenz in der schwedischen Hauptstadt, zu der die hiesigen Behörden sowie die Weltgesundheitsorganisation eingeladen haben. Regierungsvertreter aus immerhin 30 Ländern sind dem Aufruf gefolgt und haben zwei Tage darüber beraten, was gegen die zunehmende Gefahr durch multiresistente Bakterien zu tun ist. 

Denn wenn Antibiotika wirkungslos sind, kann eine Lungenentzündung oder ein Durchfall wieder unheilbar werden und damit potenziell tödlich – unabhängig davon, in welchem Land der Betroffene lebt. 

Wissen noch viel zu wenig 

Otto Cars ist Professor für Infektionskrankheiten und Schwedens Koryphäe auf dem Gebiet der Multiresistenz. Ihm zufolge versteht man sich in Schweden gut auf das systematische Zusammentragen von Information, erklärt Cars im Schwedischen Rundfunk. 

„Noch immer wissen wir viel zu wenig über den Umfang des Problems und über die Trends. Wir brauchen dringend ein Warnsystem, um neue Resistenzen schnell feststellen zu können. Es wäre auch wünschenswert, wenn sich die globalen Erkenntnisse auf die Medikamentenherstellung auswirken könnten. Zu wissen, welche Antibiotika benötigt werden, ist eine zentrale Frage bei der Lösung des gesamten Resistenzproblems.“

Verschiedene Bedürfnisse 

Ziel der diesjährigen Konferenz ist eine Übereinkunft, in welcher standardisierten Form die einzelnen Länder sich selbst, aber auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über die Verbreitung von multiresistenten Bakterien informieren sollen. Dies soll ein erster Schritt in Richtung des internationalen Handlungsplans sein, den die WHO im kommenden Frühjahr vorlegen will. 

Doch die verschiedenen Bedürfnisse und Sichtweisen der einzelnen Länder unter einen Hut zu bekommen, ist alles andere als einfach, meint Influenzamediziner Keiji Fukuda, der stellvertretende Generaldirektor der WHO. 

„Was in einem Land wichtig ist, kann in einem anderen Land eher nebensächlich sein. Dennoch: Wenn wir ein weltumspannendes System etablieren und verstehen wollen, wohin die globale Entwicklung geht, brauchen wir Absprachen. Das erfordert aber auch viel Arbeit.“

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