Umweltministerin zufrieden mit Klima-Plan

"Die EU kann mehr leisten"
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Schwedens Umweltministerin Åsa Romson zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der Uno-Klimatagung in Lima.

„Dass die Verhandlungen richtig in die Gänge kommen können, das ist hier erreicht worden. Ich bin unsicher, ob es auf der Tagung mehr Ambitionen als dieses gegeben hat“, so die Umweltministerin gegenüber dem Schwedischen Rundfunk.

Die Klimatagung in Peru wurde am Wochenende abgeschlossen und gilt als Vorbereitung der großen Weltklimakonferenz in Paris in einem Jahr, bei der ein Vertrag über konkrete Maßnahmen zustande kommen soll, um die Erwärmung des Erdklimas zu bremsen. Umweltorganisationen waren hart mit den Ergebnissen von Lima ins Gericht gegangen. Konkrete Umrisse für einen kommenden Klimavertrag seien nicht entworfen worden, so die Hauptkritik. „Man ist natürlich froh, eine Verhandlung überlebt zu haben. Hier kamen aber keine Ergebnisse zur Rettung des Klimas zustande“, so etwa Svante Axelsson vom schwedischen Naturschutzbund. Mit der Übereinkunft von Lima sollen die Staaten nun darlegen, welche Maßnahmen sie ergreifen wollen, um den CO2-Ausstoß zu vermindern.

Umweltministerin Åsa Romson fordert dabei mehr Tatkraft seitens der EU: „Das Ziel der EU, bis 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen um 40 Prozent zu reduzieren, hat auf der Klimatagung sehr positive Reaktionen erhalten. Von schwedischer Seite sind wir aber der Ansicht, dass die EU noch mehr leisten kann.“

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