Platsen på Sveavägen där Titi, Jasar och flera andra rumänska tiggare brukar övernatta.
Viele Roma aus Rumänien fliehen vor Armut und Diskriminierung nach Schweden

Hilfe für rumänische Bettler

Die rumänische Sozialministerin Rovana Plumb kommt im Januar nach Stockholm, um mit ihrer schwedischen Amtskollegin Åsa Regnér Hilfsmaßnahmen für Roma aus Rumänien zu diskutieren.

 „Wir werden über die Unterstützung dieser benachteiligten Gruppe und über ihr Recht auf Ausbildung, Arbeit und Wohnungen sprechen“, sagte Regnér in einem Interview der Tageszeitung „Svenska Dagbladet“. Die schwedische Regierung drängt unter anderem darauf, dass Rumänien mehr Mittel aus dem Strukturfond der Europäischen Union für die Unterstützung der Roma verwendet. Bislang hat das Land nur einen Bruchteil der ihm zustehenden Gelder beantragt.

Rund neun Prozent der rumänischen Bevölkerung sind Roma, die zum Teil in äußerst ärmlichen Verhältnissen in ihrer Heimat leben und häufig diskriminiert werden. Viele von ihnen sind in den vergangenen Monaten nach Schweden gereist, um dort mit Betteln Geld zu verdienen. Nach Angaben von Hilfsorganisationen befinden sich allein in Stockholm rund 2.000 Bettler aus Rumänien.

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