Fiskebåtar i Böda hamn på Öland. Foto: Annika Digréus/Sveriges Radio.
Für Schweden ist die Fischerei nach wie vor ein wichtiger Wirtschaftszweig (Foto: Annika Digréus/Sveriges Radio)

Neue Fischfangquoten für Schweden

Die EU-Staaten haben sich nach längeren Diskussionen auf die Fischfangquoten für die Nordsee geeinigt.

Für Schweden bedeutet das, dass die Quoten für Makrelen, Hering und Seelachs im kommenden Jahr um bis zu 15 Prozent sinken. Dafür können die schwedischen Fischer 2015 mehr Dorsch und Scholle fangen. Auch steigt die schwedische Quote für Krabben und Kaiserhummer.  

Der schwedische Agrarminister Sven-Erik Bucht begrüßte die Regelung, die auf einer neuen EU-Fischereipolitik gründet. Demnach sollen die Quoten stärker als bisher wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Gefahren der Überfischung berücksichtigen.

Die Umweltorganisation Greenpeace bezeichnete die Neuregelung der Quoten hingegen als inakzeptabel, weil sie kein Ende der Überfischung erzielten.

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