Kristdemokraternas partiledare Göran Hägglund. Foto: Bertil Ericson/TT.
Göran Hägglund, Vorsitzender der Christdemokraten in Schweden
Flüchtlingspolitik

Christdemokraten auf schärferem Kurs

Durch Kürzung von Unterbringungssätzen, Zeitbegrenzung der Aufenthaltsgenehmigung und raschere Abschiebung in „sichere“ Länder soll die „misslungene“ schwedische Flüchtlingspolitik besser gemacht werden.

Mit diesen Vorschlägen will der Parteivorsitzende der schwedischen Christdemokraten, Göran Hägglund, eine Kurskorrektur bei der Behandlung von Asylsuchenden erreichen.

Zustimmung erhielt er damit von der liberalen Partei, während die Grünen besonders die Forderung nach einer zeitlichen Begrenzung der Aufenthaltserlaubnis kritisieren.

Wenn derzeit eine Genehmigung erteilt wird, ist sie zeitlich nicht begrenzt. Die Christdemokraten wollen nach drei Jahren eine Prüfung einführen, ob die Sicherheit aus dem Herkunftsland wieder gewährt ist, um dann gegebenenfalls eine Rückführung anordnen zu können.

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