Chefsåklagare Anna Finné har beslutat att inleda förundersökning i ärendet med Kvinnoregistret. Foto: TT
Leitende Oberstaatsanwältin Anna Finné, Chef-Ermittlerin gegen die Stockholmer Polizeieinheit in Södertörn (Foto: TT)
„Frauenregister“

Ermittlungen gegen die Polizei

Die Stockholmer Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Polizei eingeleitet, nachdem herausgekommen war, dass über zehn Jahre hinweg zweifelhafte Datenzusammenstellungen über misshandelte Frauen angelegt worden waren.

Die Leitung der Ermittlungen hat Oberstaatsanwältin Anna Finné von der Sonderstaatsanwaltschaft übernommen. Dabei soll zunächst untersucht werden, ob die nicht zugelassene Registrierung von Opferdaten durch eine Polizeidienststelle als Dienstvergehen anzusehen sind.  

Unterdessen wurde auch bekannt, dass diese sensiblen Daten an außenstehende weitergegeben wurden. So sollen private Einzelheiten aus dem Register für Wissenschaftler zugänglich gemacht worden sein.

Desweiteren wurde ein Fall bekannt, in dem gegen einen Ex-Polizisten, der selbst seine Frau mehrfach misshandelt hatte, aufgrund des Registers nicht weiterermittelt wurde. Er hatte seine Frau dann später umgebracht.

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