Freiwillige beim Manöver in Enköping. Foto: Filip Annas / SR
Freiwillige beim Manöver in Enköping. Foto: Filip Annas / SR

Ansturm freiwilliger Rekruten

"Veränderte Bedrohungslage"
1:19 min

Der freiwillige Zivil- und Katastrophenschutz, die schwedische „Hemvärnet“, erlebt derzeit einen Ansturm von Freiwilligen.

Landesweit haben sich in diesem Jahr doppelt so viele Rekruten für den Dienst gemeldet, berichtet das Schwedische Fernsehen. „Man erweist der Gesellschaft einen wichtigen Dienst, kann in Krisensituationen wie Überschwemmungen und Waldbränden helfen. Aber auch dann, falls es einmal einen Krieg in Schweden geben sollte“, sagte Jens Westlund, der seit einigen Jahren im „Hemvärnet“ tätig ist.

Zunehmend viele junge Rekruten melden sich für den freiwilligen Dienst an der Waffe. Die Interessenten erhalten zu Beginn eine kurze militärische Grundausbildung. Etwa 21.000 Rekruten zählt der freiwillige  Zivil- und Katastrophenschutz heute, 14 Prozent davon sind Frauen.

„Ich kann zu keiner anderen Schlussfolgerung kommen, als das die veränderte Bedrohungslage dazu geführt hat, dass mehr Freiwillige sich melden“, sagte Hans Karlsson, Leiter des Bataillons im südschwedischen Kalmar, und verweist dabei auf die zunehmende Konfrontationslage im Ostseeraum.

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