Asylsökande vid asylboendet Grytan utanför Östersund. Foto: Annelie Lanner/SR
Wollen nicht in der Wildnis hocken, sondern in der Stadt mit Kontakt zu Schweden (Foto: Annelie Lanner/Sveriges Radio)

Flüchtlinge beenden Protest gegen Unterbringung

Nach zwei Tagen Sitzstreik haben die rund 40 Asylbewerber aus Syrien und Irak ihren Protest gegen ihre Unterbringung im nordschwedischen Östersund aufgegeben.

Wie die Nachrichtenagentur TT berichtet, versprach die Migrationsbehörde, innerhalb der kommenden drei Monate eine neue Lösung zu finden.

Die Asylbewerber waren an Silvester mit dem Bus vom südschwedischen Malmö nach Östersund gefahren worden und sollten in einer Kaserne weit außerhalb der Stadt untergebracht werden. Behördenmitarbeiter waren während der 15 Stunden dauernden Fahrt nicht zugegen. Die Flüchtlinge, fast ausnahmslos Männer mittleren Alters, hatten über die Desinformation der Behörde geklagt und gefordert, nach Malmö zurückkehren zu dürfen. Diese Reise wird jedoch vom Staat nicht bezahlt. Aus Protest verließen die Asylbewerber den Bus zwei Tage lang nicht.

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