Analysten erwarten Rekordverlust bei Ericsson

Die Talfahrt des schwedischen Kommunikationsriesen Ericsson geht weiter. Analysten erwarten mit dem für Freitag angekündigten Quartalsbericht einen Rekordverlust von umgerechnet drei Milliarden Mark, vor allem auf Grund des Rückzugs in der Sparte der Mobilfunkgeräte. Unterdessen hat der finnische Geschäftsrivale Nokia einen leichten Gewinneinbruch für das zweite Quartal ausgewiesen. Der pro Forma Gewinn ist von 21 auf 17 Cent je Aktie gefallen und lag damit am oberen Rand der reduzierten Erwartungen. Der weltgrößte Hersteller von Mobilfunkgeräten hatte Mitte Juni eine überraschende Gewinn- und Absatzwarnung ausgegeben und seine Erwartungen für das zweite Quartal zurückgeschraubt. Ungeachtet der Einbussen rechnen die Analysten mit einer Erholung des Marktes und einem weiteren Wachstum beider Unternehmen.

Alexander Budde

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