Ericsson weist Milliardenverlust aus

Der schwedische Kommunikationsriese Ericsson hat mit dem
Handy-Geschäft Milliardenverluste eingefahren und erwartet vorerst keine Trendwende. Der weltweit viertgrößte Hersteller von Mobilfunkgeräten musste für das zweite Quartal des laufenden Jahres einen Verlust von 5, 3 Milliarden Kronen ausweisen. Außerdem schlugen 15 Milliarden Kronen für Rationalisierungsmaßnahmen zu Buche. Der Umsatz sank im zweiten Quartal um drei Prozent. Trotz betont zurückhaltender und teilweise pessimistischer Prognosen für die nahe Zukunft reagierte die Börse eher positiv: Die Ericsson-Aktie stieg kurz nach der Veröffentlichung der Bilanzzahlen um 2 Prozent auf 51 Kronen und 50 Öre.

Alexander Budde

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