Anzeigen gegen Polizeieinsatz beim Göteborger EU-Gipfel

Insgesamt 102 Anzeigen gegen das Agieren der Polizei während des EU-Gipfels sind bei der Stockholmer Staatsanwaltschaft eingegangen. Man rechne mit weiteren Anzeigen, erklärte Oberstaatsanwältin Agneta Blidberg. Geklagt wird vor allem wegen Körperverletzung, Freiheitsentzug sowie gegen den Einsatz der Dienstwaffe.
Die Voruntersuchungen gegen die Polizei beginnen nächste Woche.
Das Göteborger Amtsgericht hat indes insgesamt 16 Krawalltäter des EU-Gipfels verurteilt. Die bislang härteste Strafe beträgt zwei ein halb Jahre Haft.

Gundula Adolfsson

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