Uneiniges Gericht verurteilt 20-jährigen Deutschen zu Haftstrafe

Im Zusammenhang mit den Krawallen beim EU-Gipfel in Göteborg hat das Amtsgericht einen 20-jährigen Deutschen zu einem Jahr und zwei Monaten Gefängnis mit anschließender Ausweisung verurteilt. Mit dem Urteilsspruch setzten sich die Schöffen über die Entscheidung des Vorsitzenden Richters hinweg. Dieser hatte eine Einstellung des Verfahrens aus Mangel an Beweisen gefordert. Nach Überzeugung des Amtsrichters konnte der Hauptbelastungszeuge, ein Polizist, den 20-Jährigen nicht zweifelsfrei identifizieren.

Alexander Budde

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