Vorwurf:

Zu viel Entwicklungshilfegeld für die Verwaltung

Die schwedische Volkspartei hat im vergangenen Jahr nur die Hälfte ihrer Entwicklungshilfegelder für Bedürftige ausgegeben. Das berichtet der schwedische Rundfunk heute. Demnach habe die Partei die andere Hälfte der 300 000 Mark für die Verwaltung ihrer Projekte benutzt. Die staatliche Entwicklungshilfeorganisation SIDA nahm die Parteiführung gegen den Vorwurf der Verschwendung in Schutz. Die Volkspartei habe Gelder aus einem Fonds zur Förderung der Demokratie genutzt, die andere Parteien ungenutzt liessen. SIDA verwendet nach eigenen Angaben nur rund 8 Prozent der Spendenmittel für die Verwaltung.

Agnes Bührig

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