Russland verbietet norwegische Wasserproben bei der Kursk

Russland gestattet norwegischen Strahlenschutzexperten nicht, bei der Bergung des Atom-U-Bootes Kursk Wasserproben zu entnehmen.
Norwegen will messen, ob die Kursk in der Barentsee Radioaktivität abgibt. Das norwegische Außenministerium untersucht nun, wie nahe an der Kursk ein norwegisches Schiff Proben nehmen kann, ohne gegen internationales Recht zu verstoßen.
Russische Fachleute arbeiten weiter mit der Bergung der Kursk. Das ganze U-Boot soll bis Mitte September gehoben sein.
Das russische Unterseeboot verunglückte am 12. August 2000, dabei kamen alle
118 Besatzungsmitglieder ums Leben.

Sybille Neveling

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