Neue Vorwürfe gegen SAS

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS gerät wegen unerlaubter Preisabsprachen immer tiefer in die Kritik. Die schwedische Kartellbehörde kündigte SAS heute Sanktionen an, sollte die Fluggesellschaft ihre Kooperation mit Skyways beibehalten. Das Amt wirft den beiden Fluggesellschaften vor, sich die innerschwedischen Flüge untereinander aufgeteilt zu haben. Wegen ähnlicher Preisabsprachen mit der dänischen Maersk Air hatte die Europäische Kommission Strafzahlungen in Höhe von 100 Millionen Mark erhoben. Der stellvertretende Geschäftsführer der SAS hatte nach dem Kartellurteil seinen Rückzug aus der Leitung des Konzerns erklärt. Ministerpräsident Göran Persson nannte die Preisabsprachen zu Lasten der Kunden einen Skandal. Sie zeigten, dass schwedische Wirtschaftsunternehmen eine falsche Einstellung zum Wettbewerb hätten, so Persson.

Alexander Budde

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