Verbände: Unerlaubte Entlassungen bei Ericsson

Fachverbände und Gewerkschaften haben dem schwedischen Telekommunikationsriesen Ericsson unerlaubte Entlassungen vorgeworfen und mit einem Gang vor das Arbeitsgericht gedroht. Der Verband der Diplomingenieure und die Gewerkschaft der Industrieangestellten warfen dem Konzern vor, in mindestens 20 Fällen Mitarbeiter entlassen zu haben, die krankgeschrieben, in Fortbildung oder Erziehungsurlaub waren. Personalchef Bo Lindgren wies den Vorwurf zurück, Ericsson habe vorsätzlich gegen den Kündigungsschutz verstoßen. Gleichwohl könne er nicht garantieren, dass alle Kündigungen rechtmäßig seien. Ericsson hatte wegen Verlusten in der Sparte der Mobiltelefone die Entlassung von 10 000 Mitarbeitern angekündigt.

Alexander Budde

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