Bergung der Kursk unterbrochen

Die Arbeiten zur Bergung des russischen Atom-U-Bootes Kursk sind wegen schlechten Wetters unterbrochen worden. Ein Sprecher der Nordmeerflotte erklärte heute, starker Wind und Wellengang gefährdeten die Sicherheit der Spezialtaucher.
Das Wrack des russischen U-Boots soll aber dennoch wie geplant am 15. September aus der Barentsee gehoben werden. Zunächst soll der hintere Teil der Kursk geborgen werden. Der zerstörte vordere Teil soll zunächst auf dem Meeresgrund bleiben. Dort können sich möglicherweise noch nicht explodierte Torpedos befinden.
Beim Untergang waren im August 2000 alle 118 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen.

Sybille Neveling

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