Deutsche Untersuchung zum Fall „Estonia“ angekündigt

Die Staatsanwaltschaft in Hamburg hat eine amtliche Untersuchung zum Untergang der Ostseefähre „Estonia“ angekündigt. Dabei solle untersucht werden, ob ein Sprengstoffanschlag zu der Schiffskatastrophe geführt hat, berichtet die Zeitung Svenska Dagbladet. Als Grund für die neuen Ermittlungen nannte die Staatsanwaltschaft zwei Anzeigen von Angehörigen der deutschen Opfer. Bei dem Untergang im September 1994 waren vor der finnischen Südküste 852 Reisende ertrunken. In einem stark umstrittenen Untersuchungsbericht hatte die internationale Havariekommission Konstruktions- und Baufehler am Bugvisier als wichtigste Unglücksursache genannt.

Alexander Budde

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