Soldater från Islamiska staten som tågar på en gata.
Etwa 300 Schweden haben sich Schätzungen zufolge Terrormilizen in Syrien und im Irak angeschlossen (Foto: TT.)

Terrorattentate in Schweden vereitelt

Die schwedische Sicherheitspolizei Säpo hat eigenen Angaben zufolge im letzten Jahr zwei Terrorattentate vereitelt.

Dies sagte der Leiter der Säpo, Anders Thornberg, im Interview mit dem Schwedischen Fernsehen. Die geplanten Anschläge seien bereits in frühem Stadium abgewehrt worden, weshalb auch keine Verbrechen begangen wurden, so Thornberg, der keine näheren Informationen zu den Attentaten geben wollte.

Laut dem Säpo-Chef seien mittlerweile 130 Fälle offiziell bestätigt, in denen schwedische Staatsangehörige sich der Terror-Miliz IS in Syrien und im Irak angeschlossen haben. Die Dunkelziffer liege jedoch weitaus höher, bei etwa 300 Personen. Bis zu 80 von ihnen seien mittlerweile wieder nach Schweden zurückgekehrt und stünden unter Beobachtung der Sicherheitspolizei.  

Am Montag berichtet das Schwedische Fernsehen von zwei schwedischen Männern mit somalischer Herkunft, die bei Kämpfen im nördlichen Irak getötet wurden. Die beiden Männer kamen aus Örebro in Mittelschweden und hatten sich der Terrormiliz IS im Irak angeschlossen.  

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