Neonazi wird Dokumenteneinsicht verwehrt

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof hat dem inhaftierten Neonazi Hampus Hellekant die Dokumenteneinsicht verwehrt. Hellekant, der wegen Mordes eine elfjährige Haftstrafe verbüßt, hatte die Protokolle einer Voruntersuchung angefordert, in der die Namen mehrerer Polizisten genannt sind. Das Gericht hat diese Teile der Untersuchung zu Geheimdokumenten erklärt. Hellekant hatte sich bereits früher mit Hilfe des Passregisters Informationen über Angehörige der Polizei und des Strafvollzugs verschafft. In Schweden gehört die Dokumenteneinsicht zu den Grundrechten der Bürger.

Gundula Adolfsson

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