Hallandskandal - Keine Anklagen gegen Bahnbehörde

Im Bauskandal um den Hallandtunnel wird es zu keinen Anklagen gegen das staatliche Zentralamt für Eisenbahnwesen kommen. Dies entschied die zuständige Staatsanwaltschaft in Malmö. Ursprünglich sollte gegen die Verantwortlichen der Behörde am 11. September ein Prozeß wegen Verunreinigung des Grundwassers eingeleitet werden. Die Staatsanwaltschaft stellt aber jetzt das Verfahren wegen der unklaren Rechtslage ein. Beim Bau eines Eisenbahntunnels durch den Halland-Bergrücken im Jahr 1997 wurde das giftige Dichtungsmittel Rhoca Gil verwendet. Grundwasser wurde dadurch vergiftet. Der Hersteller des Dichtungsmittels wurde bereits verurteilt. Die Verfahren gegen die Baufirma laufen noch.

Dieter Weiand

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