Polisen spärrade av posten i väntan på provresultaten. Foto: Joakim Silverdal/SR.
Polizisten mit Schutzmasken vor dem abgesperrten Postgebäude in Umeå (Foto: Joakim Silverdal/SR.)

Vermeintliche Anthrax-Attacken auf Behörden

Briefe mit mysteriösem weißen Pulver haben seit vergangener Woche die Arbeit an mehreren Behörden in Schweden behindert.

Am Montag wurde im Hauptpostamt im nordschwedischen Umeå die Arbeit niedergelegt, nachdem eine Postsendung mit weißem Pulver eingetroffen war. Über 600.000 Briefe sind laut Angaben der Post verspätet. Erst am späten Montagabend gab die Polizei nach einer Analyse des Pulvers Entwarnung.

Ähnliche mysteriöse Pulverpakete waren bei einer Immobilienfirma im nordschwedischen Gällivare sowie bei der Polizeistation in Helsingborg an der Südspitze Schwedens eingetroffen. Auch dort erwiesen spätere Analysen, dass das Pulver ungefährlich war. Am Diensttagmittag meldete die Nachrichtenagentur TT, dass ein weiteres Unternehmen in Göteborg einen Brief erhalten habe.

Bereits in der vergangenen Woche gingen derartige Briefe auch bei der Regierungskanzlei, der Steuerbehörde sowie den Gerichtsvollziehern in Malmö ein. Die Polizei geht davon aus, dass zwischen diesen Fällen ein Zusammenhang besteht.

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