Abweisung eines homosexuellen Iraners weiter im Gespräch

Innerhalb von drei Tagen muss die staatliche Ausländerkommission ihre Entscheidung begründen, das Asylgesuch eines homosexuellen Iraners abzulehnen. Dies teilte jetzt das Oberverwaltungsgericht mit. Die Abweisung des Asylgesuchs widerspricht einem Präzedenzall aus dem Jahr 1998, als einem Mann aufgrund seiner Homosexualität Asyl bewilligt worden war. Der aktuelle Fall des abgewiesenen Iraners hatte in Schweden heftige Diskussionen ausgelöst und war vom UNO-Hochkommissariat für Flüchtlingsfragen kritisiert worden. Homosexuellen droht im Iran die Todesstrafe.

Anne Rentzsch

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