Protest nach verändertem Beschneidungsgesetz

Schwedische Juden haben gegen die Verschärfung eines Gesetzes zur Beschneidung protestiert. Es sei die erste Beschränkung jüdischer Religionsausübung seit der Nazizeit, zitiert die Nachrichtenagentur TT die Reaktionen. Der vom Reichstag verabschiedete Vorschlag sieht vor, dass Jungen unter zwei Monaten bei der Beschneidung schmerzlindernde Mittel verabreicht werden. Ausserdem soll der Eingriff von einer Krankenschwester oder einem Arzt vorgenommen werden. Ein Vertreter des jüdischen Weltkongresses teilte mit, seine Organisation erwarte, dass das neue Gesetz beim Staatsbesuch von Ministerpräsident Persson in Israel am Wochenende diskutiert wird.

Agnes Bührig

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