Hatbrott mot samer ökar i norra Sverige
Eine samische Familie auf dem Wintermarkt in Jokkmokk (Arkivfoto: Fredrik Sandberg/Scanpix)

Lehrer für Minoritätssprachen sind schlecht ausgebildet

Der Europarat in Straßburg hat Schweden aufgefordert, noch mehr für die Förderung der Minderheitssprachen zu tun.

In einer Empfehlung des Ministerrates heißt es, man solle unter anderem das Angebot einer zweisprachige Ausbildung für Finnisch und Sami erweitern. Der Europarat kritisierte zudem, dass es keine einheitliche Linie im Unterricht der Minderheitssprachen gebe, Lehrer nicht ausreichend ausgebildet seien und die Gemeinden zu wenig Muttersprachenunterricht anböten.

Schweden hat die Europäische Charta für Regional- und Minderheitssprachen im Jahr 2000 unterzeichnet. Sie soll zur Bewahrung dieser Sprachen beitragen. In Schweden gibt es fünf offizielle Minderheitssprachen, nämlich Finnisch, Meänkiäli (Tornedalfinnisch), Sami, Jiddisch und Romani Chib.

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