Strafen für Umweltsünder Skanska

Im Fall der Umweltvergiftungen durch den Tunnelbau im Halland-Bergrücken wurden heute die Urteile gesprochen. Das Amtsgericht in Ängelholm verurteilte zwei leitende Mitarbeiter des Bauunternehmens Skanska wegen grober Fahrlässigkeit zur Zahlung von Tagessätzen. Das Gesamtverhalten des Unternehmens bezeichnete das Gericht als schwer kriminell. Skanska wurde mit einer Geldstrafe von umgerechnet 300 000 Euro belegt.
1997 war beim Versuch der Abdichtung der Tunnel das giftige Dichtungsmittel Roca Gil eingesetzt worden und in die Natur ausgetreten. Mehr als 20 Bauarbeiter hatten daraufhin Gesundheitsschäden erlitten. Eine Viehherde im betroffenen Gebiet musste zwangsgeschlachtet und Saatgut vernichtet werden.

Anne Rentzsch

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