Staat kassiert Erbe von Naziopfern

Ministerpräsident Göran Persson hat Kritik an der Einbehaltung von Vermögen von Opfern des Nazi-Regimes geübt. Sollten die Erbansprüche der Hinterbliebenen in Schweden verjähren, wäre die Initiative zur Suche nach jüdischen Konten bei schwedischen Banken bedeutungslos, sagte Persson der Nachrichtenagentur TT. Hintergrund ist der Fall eines Letten, der 1938 in Schweden ein Konto eröffnet hatte und später von den Nazis ermordert worden war. Den Erben wurde die Auszahlung des Guthabens verwehrt, weil nach Ablauf der Verjährungsfrist der staatliche Nachlassfonds Ansprüche geltend macht.

Alexander Budde

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