Ubåt observerad utanför sydöstra Gotland. Lyssnarbild
Ja wo tauchen sie denn? (Zuhörerbild/Sveriges Radio)
Neue Strategie gegen U-Boote

Marine will aktiver werden

Die schwedischen Streitkräfte wollen mit einer neuen Strategie verhindern, dass U-Boote fremder Mächte schwedische Gewässer befahren und somit schwedisches Territorium verletzen. Wie ein Admiral der Marine der Tageszeitung Svenska Dagbladet mitteilt, wird dazu die Präsenz der Fahrzeuge entlang der Küsten erhöht.

Die Schiffe und Boote sollen mit erhöhter Aufmerksamkeit patrouillieren. Der Admiral erklärte dabei auch, wer schwedisches Territorium verletze, gehe ein hohes Risiko ein. Unterdessen wird deutlich, dass die Streitkräfte zuvor auf Augenzeugenberichte sehr langsam reagiert haben.

So wurde ein Bootmechaniker, der Ende Oktober ein fremdes U-Boot in den Stockholmer Schären gesichtet hatte, erst eine Woche nachdem er seine Beobachtungen gemeldet hatte, von den Streitkräften befragt. Ein Militärexperte sagt der Zeitung, dass dies ein Zeichen dafür sei, dass die Suche nach U-Booten in den letzten Jahren bei den Streitkräften keinen hohen Stellenwert hatte. Für die U-Bootjagd ausgerüstete Helikopter sollen erst im Jahr 2020 einsatzbereit sein.

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