Man vid dator. Foto: Fanni Olin Dahl/Scanpix.
Elektronische Strahlung ist fast überall (Arkivbild: Fanni Olin Dahl/TT)
Elektrosensibilität

Geld für eingebildete Krankheit?

Die schwedische Sozialbehörde unterstützt die umstrittene Elektrosensibilität mit mehr Mitteln als Verbände für anerkannte Krankheiten.

 Nach Angaben des Schwedischen Fernsehens erhält der Verband für Elektrosensibilität umgerechnet knapp 200.000 Euro. Das ist bei weitem mehr als etwa die Verbände für Alzheimer, Blut- oder Lungenkrebs oder HIV erhalten.

Die Elektrosensibilität ist wenig erforscht und als Krankheit offiziell nicht anerkannt, da es offenbar schwer ist, nachzuweisen, dass die Symptome tatsächlich von elektrischen Apparaten und Magneten ausgelöst werden. Der Verband hat in den letzten fünf Jahren rund eine Million Euro erhalten und setzt sich für eine offizielle Anerkennung der Krankheit ein.

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