Magdalena Andersson. Foto/Kuva: Jessica Gow/TT
Magdalena Andersson sieht nicht alles rosa (Foto/Kuva: Jessica Gow/TT)
Konjunkturentwicklung

Regierung dämpft die Zuversicht

Weniger Wirtschaftswachstum, höhere Arbeitslosigkeit und eine schlechtere Haushaltslage. Schwedens Regierung revidiert die Aussichten für das aktuelle Jahr nach unten.

Finanzministerin Magdalena Andersson rechnet in diesem Jahr nur mehr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent anstelle von noch im Herbst angenommenen drei Prozent. Kurzfristig trage die Lage auf den Weltmärkten dazu bei, dass sich auch die Wirtschaft in Schweden schwächer entwickele, so Andersson auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Stockholm.

Die Regierung rechnet deshalb mit einer Arbeitslosigkeit von 7,7 Prozent in diesem Jahr. Im Herbst war  man noch von einem halben Prozent weniger ausgegangen. Die schwache Konjunktur werde sich auch auf die öffentlichen Haushalte auswirken, so Andersson.

Die Finanzministerin versicherte jedoch gleichzeitig, dass nur solche Reformvorhaben durchgeführt würden, die auch finanziert werden könnten. Die rot-grüne Minderheitsregierung arbeitet zurzeit an einem Nachtragshaushalt, der die Zustimmung der bürgerlichen Allianz im Parlament findet.

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