Rumäniens Ministerin Rovana Plumb (li.) trifft auf die schwedischen Kollginnen Annika Strandhäll und Åsa Regnér (Foto: TT)
Zuzug von Roma:

Schweden ermahnt Rumänien

„Es gibt keine Diskriminierung in Rumänien"
1:02 min

Schweden und Rumänien wollen die Zusammenarbeit vertiefen, damit weniger Menschen aus Armutsgründen nach Schweden fahren müssen, um dort zu betteln.

Am Freitag hat die rumänische Ministerin Rovana Plumb ihre schwedischen Kolleginnen in Stockholm getroffen – Sozialversicherungsministerin Annika Strandhäll und die Ministerin für Gleichstellungsfragen, Åsa Regnér. Die Zusammenarbeit auf lokalem Niveau soll verstärkt werden. Zudem wird die schwedische Regierung in Kürze einen nationalen Koordinator für EU-Migranten bestimmen, der unter anderem untersuchen soll, wie die Situation der Roma in Rumänien verbessert werden kann.

Schwedens Ministerin Åsa Regnér ermahnte während dem Treffen die Regierung Rumäniens, EU-Zuschüsse effektiver einzusetzen, um den Roma im Land besser zu helfen. Auf Radio Schwedens Frage, wie die rumänische Regierung aktiv die Vorurteile und Diskriminierung von Angehörigen der Roma bekämpfe, antwortete Plumb: „Es gibt keine Diskriminierung in Rumänien.“   

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