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Demonstration in Stockholm gegen die Registrierung der Roma durch die Polizei (Archivfoto: Tomas Oneborg / SvD / Scanpix)
Diskriminierung von Roma

Behörden in der Pflicht

Roma in Schweden sind im Alltag nach wie vor Rassismus ausgesetzt, und Polizei und Behörden müssen diesem Rassismus wirksamer entgegentreten. Das betont die Kommission zur Bekämpfung von Antiziganismus in ihrem ersten Bericht an die Regierung. 

In dem am Freitag veröffentlichten Bericht heißt es, die Vertrauenskluft zwischen den Roma und der Mehrheitsgesellschaft hätte mit einer früheren aktiven Stellungnahme für die Rechte von Roma effektiver überbrückt werden können. Zu den Vorschlägen der Kommission gehören die Herausgabe eines Lehrbuchs über die Diskriminierung von Roma im Laufe der Geschichte  sowie die Einrichtung einer zentralen nationalen Anlaufstelle für Fragen von Rechten der nationalen Minderheit. Die Kommission war im vergangenen Frühjahr vom damaligen Integrationsminister Erik Ullenhag gegründet worden. Sie soll im Laufe von zwei Jahren Material zur Situation der Roma sammeln und Verbesserungsvorschläge machen.

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