Dagmar Hagelin und ihr Mörder Alfredo Astiz (Foto: Scanpix)
Dagmar Hagelin und ihr Mörder Alfredo Astiz (Foto: Scanpix)
Mordfall Dagmar Hagelin

Späte Erkenntnisse

Bei der Aufklärung des Schicksals der 17-jährigen Dagmar Hagelin, die 1977 in Argentinien unter der Militärdiktatur ermordet wurde, gibt es neue Informationen.

Die junge Schwedin war damals bei dem Besuch einer Freundin festgenommen, verhört und gefoltert worden. Danach verschwand sie spurlos. Der Fall hatte in Schweden eine große Anteilnahme hervorgerufen.

2011 wurde der mutmaßliche Mörder, der argentinische Marineoffizier Alfredo Astiz, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun hat die argentinische Regierung bislang heimlich gehaltene Dokumente freigegeben, aus denen hervorgeht, dass Dagmar Hagelin tatsächlich von der Militärjunta entführt und ermordet worden war.

Die Dokumente belegen auch, wie die zahlreichen Aufklärungsversuche der schwedischen Ermittler und der Regierung durch argentinische Behörden und Diplomaten behindert und vereitelt worden waren.

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