Statsminister och partiledare Stefan Löfvén (S). Foto: Maja Suslin /TT.
Wird Ministerpräsident Löfven das lukrative Geschäft mit dem saudischen Könisghaus beenden?

Waffendeal mit Saudis: Druck auf Löfven wächst

Zunehmend viele parteiinterne Stimmen fordern Ministerpräsident Löfven auf, das Rüstungsabkommen mit Saudi-Arabien zu kündigen.

In der kommenden Woche wird die Parteiführung der Sozialdemokraten zusammentreten, um über die Zukunft schwedischer Waffenlieferungen an das saudische Königshaus zu beraten. Am Freitag haben mehrere sozialdemokratische Parlamentsabgeordnete in einem Aufruf das Ende des Abkommens gefordert. Wirtschaftliche Argumente könnten nicht den Waffenhandel mit Schurkenstaaten legitimieren, so die Sozialdemokraten in einem Gastbeitrag für die Zeitung Dagens Nyheter.

Die Kritik an dem schwedisch-saudischen Rüstungsdeal schwelt schon länger. Der kleine Regierungspartner, die Umweltpartei, fordert geschlossen, den Vertrag bis Mitte Mai zu kündigen. Auch verschiedene Organisationen innerhalb der Sozialdemokraten sind gegen das schwedische Rüstungsgeschäft.

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