Geheime Dienste

Stressige Zeiten für virtuelle Schlapphüte

Die „Radioanstalt der Landesverteidigung“ (FRA)  ist so vielbeschäftigt, dass sie einige der ihr übertragenen Aufträge nicht wahrnehmen können wird.

Dies geht aus dem am Mittwoch vorgelegten Jahresbericht des Abhör-Geheimdienstes hervor. Ähnlich wie der amerikanische NSA soll der FRA durch Abhörmaßnahmen potentielle Gefahren gegen die Landessicherheit aufspüren. Wie der FRA-Pressesprecher Fredrick Wallin mitteilte, gebe es für die von Politik und Militär insgesamt an den Geheimdienst gerichteten Überwachungsanfragen nicht genügend Ressourcen.

Schwerpunkte der Abhöraktivitäten sind Fragen in Zusammenhang mit der Krisenlage in Osteuropa sowie die Erkennung potentieller Terroristen. Dazu kommen die Analysierung und Abwehr hochtechnologischer Angriffe im Internet. Die Cyberkriegführung wird eine wachsende und „beunruhigende Gefahr“  genannt.