Streit um Wahlbeobachter: EU will an Schori festhalten

Im Streit um die Beobachtung der Präsidentenwahlen in Simbabwe hat sich die Europäische Kommission für ein Festhalten am schwedischen Delegationsleiter Pierre Schori ausgesprochen. Die EU behalte sich das Recht vor, die Wahlbeobachter selbst auszuwählen, hieß es in einer Erklärung der Kommission in Brüssel. Der schwedische UN-Botschafter Schori hatte zu den bereits im Vorfeld scharf kritisierten Präsidentenwahlen keine Einladung erhalten. Ein Sprecher des schwedischen Außenministeriums sagte, Schori werde dennoch wie geplant an diesem Wochenende in das ostafrikanische Land reisen.

Alexander Budde

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