Einwanderungsbehörde räumt Fehler ein

Die Leiterin der schwedischen Einwanderunsgbehörde hat Versäumnisse bei der Betreuung elternloser Kinder in einem Flüchtlingslager bei Stockholm eingeräumt. Die Behörde wolle mehr Mittel für die Kinder zur Verfügung stellen, sagte Lena Häll Eriksson dem Schwedischen Rundfunk. Sie rief zugleich die Städte und Gemeinden auf, mehr Wohnraum für Flüchtlinge anzubieten. Indessen haben die bürgerlichen Oppositionsparteien eine öffentliche Anhörung zu dem Fall gefordert. Hintergrund sind Berichte über Selbstmordversuche und Prostitution im Lager Carlsund.

Alexander Budde