EU beschließt Sanktionen gegen Simbabwe

Die Europäische Union hat gezielte Sanktionen gegen die Staatsführung Simbabwes beschlossen. Als Reaktion auf die Ausweisung des schwedischen Chefdiplomaten Pierre Schori werde zudem die gesamte Beobachtergruppe aus dem südafrikanischen Land zurückgezogen, verlautete am Rande einer Konferenz der EU-Außenminister in Brüssel. Die Sanktionen sehen ein Einreiseverbot für rund 20 Personen aus der Staatsführung vor, sowie die Sperrung von Guthaben in europäischen Banken. Die Regierung in Harare hatte den Leiter der EU-Wahlbeobachter, Pierre Schori, am Wochenende zum Verlassen des Landes gezwungen. Die EU befürchtet, dass Staatschef Mugabe die Wahl manipulieren könnte, um weiter im Amt zu bleiben.

Alexander Budde

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